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Rubbeldiekatz
Blu-ray erhältlich ab dem 18.05.2012 in Deutschland Freigabe 12 (DE) Laufzeit ca. 113 Min.
zum Film
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Bewertung
Film:
3,50 von 5,0
 
Medium:
4,00 von 5,0
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M.Kethler, 05.06.2012
 
Film:
3,5 von 5,0 
Bild:
4,5 von 5,0 
Ton:
3,5 von 5,0 
Ausstattung:
Keine Wertung
 
Kritik:


Film: Mit "Rubbeldiekatz" wurde Ende letzten Jahres die deutsche Kinolandschaft um eine weitere Travestiekomödie bereichert. Männer in Frauenkleidern gehören spätestens seit "Charlies Tante" zum üblichen Repertoire des Genres. Im neuesten Film von Detlef Buck geht es nun mal wieder um einen erfolglosen Schauspieler, der sich als Frau verkleidet, um eine Rolle zu bekommen. Richtig, die Geschichte erinnert ein wenig an "Tootsie" mit Dustin Hoffman. Aber keine Sorge, Detlef Buck hat seinen Film mit allen Elementen einer deutschen Komödie ausgestattet und vermag sich so vielfältig vom zahlreich oscar-nomminierten Vorbild differenzieren. Mit viel Amüsement und Humor, aber mindestens genauso viel Albernheiten und Peinlichkeiten. Auf jedem Fall kann man dem Film aber zu Gute halten, dass es Detlef Buck irgendwie geschafft, trotz des klamottenhaften Charakters und der Einbindung so ziemlich aller gängigen Klischees und darüber hinaus, einen halbwegs unterhaltsamen, sympathischen und manchmal auch anrührigen Film zu kreieren. Das muss man bei so viel Albernheit und Klischees erst einmal hinbekommen. So werden wohl die meisten dem Film seine unzähligen Schwächen nicht übel nehmen und sich charmant auf trivialste Art und Weise berieseln lassen.

Die Story selbst ist wie üblich umständlich aber vorhersehbar verpackt. Dazu hat der Film noch ein paar Längen und zögert das Ende unnötig hinaus. Das Drehbuch läuft ansonsten nach Schema F ab und einiges wirkt etwas aufgewärmt. Zudem überlädt die Buck Geschichte mit allen erdenklichen Klischees. Hier und da merkt man dem Film dann auch an, dass Detlef Buck beim Drehbuch mit einer "Keinohrhasen"-Autorin zusammen gearbeitet hat. Am besten funktioniert der Film immer dann, wenn sich die Story und der Humor etwas lakonischer geben. Die humoristischen Höhepunkte waren aus meiner Sicht einige der Hitler-Parodien von Max Giermann. Auch auch die ein oder andere trockene Satire zur deutschen Filmlandschaft kann man als durchaus gelungen betrachten.

Matthias Schweighöfer gibt in Frauenverkleidung alles, manchmal auch ein bisschen zu viel. Er schafft es aber seiner Frauenrolle die notwendige Glaubwürdigkeit zu vermitteln. Ihm ist es auch zu verdanken, dass seine Figur trotz aller Klischees nicht zur Farce verkommt. In keiner Phase des Films wirkt er irgendwie tuntig. So kann man seinen Auftritt trotz einiger Albernheiten durchaus als gefühlvoll und gelungen betrachten. Die weibliche Identifikationsfigur wird von Alexandra Maria Lara dargestellt. Die wirkt anfänglich etwas ungewohnt als begehrte aber etwas naive Hollywood-Schönheit, spielt ihren Part aber solide und routiniert runter.



Bild: Die Bildqualitäten der Blu-ray hinterlässt einen ansprechenden Eindruck. Die Bildschärfe ist durchweg gut bis sehr gut. Die Darstellung von Details und feinen Texturen weist ein ähnliches Niveau auf, lässt aber manchmal ein wenig nach. Das Bild ist sehr sauber und weitestgehend frei von jeglichem Rauschen. Die Farben werden sehr kräftig und lebendig wiedergegeben. Obwohl der Schwarzwert ebenfalls zumeist kräftig ausfällt, könnte einige wenige Szenen noch etwas mehr Punch vertragen.

Ton: Die Blu-ray ist mit einer 5.1 DTS-HD MA Tonspur ausgestattet. Der Sound passt gut zur Atmosphäre des Films, fällt aber genrebedingt eher unspektakulär aus. Dementsprechend fallen Surroundaktivitäten etwas bescheidener aus. Hier du da wird die Szenerie aber vielfältig und umfassend belebt. .Für einen Film dieser Art geht das vollkommen in Ordnung. Dafür sind aber auch Dialoge sehr gut und klar zu verstehen.



Fazit: Na ja - "Rubbeldiekatz" bewegt sich irgendwo zwischen "Tootsie" und "Keinohrhasen". Trotz jeder Menge Klischees und platten Humors vermag die Frauenfummel-Klamotte von Detlef Buck ein sicherlich breiteres Publikum doch irgendwie zu unterhalten. Zwischen den vielen Albernheiten und Peinlichkeiten, lässt sich immer wieder auch mal ein lustiger Moment ausmachen und dazu punktet der Film noch auf der Sympathieebene und mit ein paar rührenden Momenten. Kein großes Kino und wirklich komisch sieht auch anders aus, aber immerhin ein paar vergnügliche Momente.
 
Testequipment:
Projektor: Sony VPL VW 60
Blu-ray: Philips BDP-9600 (Vers. 1.62)
Leinwand: DaVision Cadre light 240cm 16:9
Audio: Denon AVC-A 1 SE / Boxen: Jamo Two THX-D6 (7.1)
Raum: Vollständig dunkelblaues Heimkino (7x4 m)
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