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Chronicle - Wozu bist du fähig?
Blu-ray Extended Edition erhältlich ab dem 17.08.2012 in Deutschland Freigabe 16 (DE) Laufzeit ca. 93 Min.
zum Film
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Bewertung
Film:
3,83 von 5,0
 
Medium:
3,92 von 5,0
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Beckham23, 20.08.2012
 
Film:
4,5 von 5,0 
Bild:
3,5 von 5,0 
Ton:
4,0 von 5,0 
Ausstattung:
Keine Wertung
 
Kritik:


Bild und Ton:
Der Bildtransfer zeigt während des Laufens einige Unterschiede auf. Entweder wurde mit verschiedenen Kameras gearbeitet, oder das Material wurde in der Nachbearbeitung verändert. In manchen Szenen verschlechtert sich die Qualität deutlich. Dann gibts Treppchenbildung, Unschärfen und eine Kornstruktur über dem Transfer zu sehen. Das ganze Bild wirkt dabei wenig hochauflösend. Treten diese Stilmittel (?) im Film nicht auf, weiß der Transfer durchaus zu gefallen. Die Bildschärfe ist dabei auf einem guten Niveau und die Farben zeigen sich neutral.
Der dt. Ton lässt solche Spielereien wie beim Bild erst gar nicht zu. Der Zuschauer bekommt eine gute Klangkulisse präsentiert. Die Dialogwiedergabe weißt dabei keine Fehler auf. Die Gespräche sind immer klar verständlich. Der Subwoofer bekommt auch viel Arbeit, wie bsw. bei den Discoszenen oder den verteilt eingestreuten Actionszenen. Zudem spielen auch die hinteren Lautsprecher ordentlich mit.



Film:
Chronicle ist alles andere als der "typische" Superhelden Film. Statt das Geschehen aus der "Ferne" zu erzählen, wählt Josh Trank den direkten Weg und drückt den Charakteren eine Kamera in die Hand, die das Treiben somit selbst filmen sollen. Dies ist eine hervorragende Idee und eröffnet dabei ganz andere Perspektiven. Herausgekommen ist dabei ein Look wie im Heim Movie Bereich. Das bedeutet, daß die Kamera immer hautnah am Geschehen dabei ist - zu vergleichen mit Cloverfield und der REC Reihe.
Nachdem 3 Schüler in einer Höhle ein Objekt finden, haben sie kurze Zeit danach erste Anzeichen von Superkräften entwickelt. Anfangs nutzen sie diese Kräfte noch für Spielereien, wie Lego Steine in der Luft zusammenzusetzen. Jedoch mit zunehmendem Einsatz der Kräfte, werden diese immer weiter entwickelt, bis die Protagonisten schließlich fliegen können. Andrew Detmer ist das schwächste Glied der Gruppe. Zu Hause hat er Probleme mit seinem Vater und in der Gruppe fühlt er sich auch missverstanden. Nachdem er einen schwer wiegenden Fehler macht, wechselt er auf die dunkle Seite und richtet seine Kräfte gegen seinen Freund Matt Garetty und die Polizei. Diese hat inzwischen von den Fähigkeiten der Gruppe Wind bekommen.

Chronicle macht eine Menge Spaß. Und durch den Amateurlook, wirkt das ganze ziemlich authentisch. Die Kamera liefert dabei sehr schön Einstellungen und ist immer nah dran am Geschehen. Das Finale wurde hervorragend arrangiert und der Zuschauer verfolgt es durch verschiedene Kameras, die in Gebäuden und direkt in der Stadt montiert sind - man greift quasi auf öffentliche Kameras zurück.
Da der Film nicht nur bei mir, sondern auch beim restlichen Publikum sehr gut ankam, wurde für eine Fortsetzung schon unterschrieben.
M.Kethler, 14.08.2012
 
Film:
3,5 von 5,0 
Bild:
4,0 von 5,0 
Ton:
4,0 von 5,0 
Ausstattung:
Keine Wertung
 
Kritik:


Film: "Chromicle - Wozu bist Du fähig" ist ein Superheldenfilm der etwas anderen Art. Die Differenzierung zu den üblichen Genrebeiträgen beginnt schon beim sogenannten Found-Footage-Stil. D.h. der Zuschauer erlebt einen Großteil der Ereignisse aus der Kameraperspektive einer einzelnen Person. Inhaltlich geht es um drei recht unterschiedliche High-School-Teenager, die eine mysteriöse Trümmerstelle mit einem ungewöhnlichen Gestein entdecken. Durch die Begegnung mit diesem Fund, stehen den Dreien plötzlich fast unbegrenzte telekinetische Superkräfte zur Verfügung, mit denen sie per Gedanken alle möglichen Gegenstände und Lebensformen bewegen und verformen können. Einer der drei Teenager hält deren weitere Entwicklung fortlaufend mit einer Kamera fest. Diese Entwicklung ist ein weiterer Unterschied zu anderen Superheldenfilmen. Während die Superkräfte zunächst für alle Beteiligten einen netten Spaß bei diversen Streichen darstellen, stellt sich im Verlauf des nur 84minütigen Films immer mehr heraus, dass sie mit ihren ungefestigten Charakteren diesen Kräften nicht gewachsen sind und sie immer weniger kontrollieren können.

Der dabei angewandte Found-Footage-Stil wird vom Publikum sicherlich sehr unterschiedlich gesehen werden. Die einen werden die erfrischende Art dieses Stils schätzen, hat das ganze doch zumindest im ersten Drittel oftmals den Charme eines Amateurvideos. Andere wiederum wird diese Art der Kameraführung eher stören, auch wenn diese im Gegensatz zu anderen Filmen dieser Machart deutlich weniger Wackelbilder aifweist. Der filmende Teenager ist hier bereits etwas geübter, da er schon zuvor als Hobbyfilmer seinen Alltag dokumentiert hat. Die Art der Inszenierung wäre sicherlich nicht unbedingt notwendig gewesen, die Geschichte hätte auch ohne Handkamera eine ähnliche Wirkung entfaltet. Immerhin sorgt es aber für eine gewisse Nähe zu den Protagonisten.

Speziell in der ersten Hälfte vermag "Chronicle - Wozu bist Du fähig" sicherlich viele Zuschauer positiv überraschen. In keiner Phase verkommt der beinahe schon zurückhaltend agierende Film zu einer Teenager-Klamotte und zeichnet sich eher durch einen Hauch Melancholie und ein paar ernsthaftere Zwischentöne aus. Zum Ende hin lässt der Film dann aber seine Anstrengungen anders zu sein komplett fallen, um dafür den üblichen großen Showdown zu bieten. Spätestens hier kommen dann auch Actionfans gut auf ihre Kosten. Während man zuvor noch deutlich bemüht war, die üblichen Genreklischees zu umgehen, legt die Schlussphase hier diesbezüglich jede Scheu zur Seite. Dennoch bleibt der Film trotz seines geringen Budgets bis zum Ende hin unterhaltsam und dürfte für den einen oder anderen sicherlich eine positive Überraschung sein. Das dieser Mix aus Teenager-Drama und Science-Fiction-Film so gut funktioniert liegt zudem sicherlich auch an den überzeugenden Nachwuchsdarstellern.



Bild: Die Bewertung der Bildqualität steht und fällt natürlich mit der persönlichen Wahrnehmung der HD-Handkamerabilder. Auch wenn die Bilder manchmal bewusst etwas amateurhaft wirken, so ist die Bildschärfe doch über weite Strecken sehr gut. Entsprechend positiv fällt auch die Darstellung von Details und feinen Texturen aus. Es gibt nur wenige Szenen, gerade in der Anfangsphase, die nicht diese hohe Qualität haben. In einigen Szenen sind die Bilder auch bewusst sehr stark überhellt. Von diesen überzeichneten Szenen aber einmal abgesehen, machen die Kontraste einen sehr ausgewogenen Eindruck und auch die helleren und weißen Szenen sehen entsprechend gut aus. Wer also keine Probleme mit der hier fast ruckelfreien HD-Handkamera hat, bekommt ein ansprechendes Bild geboten.

Ton: Die Blu-ray ist mit einer deutschen 5.1 DTS Tonspur ausgestattet. Liebhaber von englischen Originalfassungen können sich zudem für eine recht beeindruckende 5.1 DTS-HD MA Tonspur entscheiden. Speziell zum Ende hin, während des großen Showdown, dreht der Track noch einmal voll auf. Mit viel Kraft, bemerkenswerten Bassattacken und einem umfassenden Dynamikbereich wird jede ordentliche Heimkinoanlage eindrucksvoll in Anspruch genommen. Aber auch schon vor dem Finale hat der Track einiges zu bieten, so dass auch die hinteren Lautsprecher immer wieder für Abwechslung sorgen. Ansonsten bietet der HD-Track einen präzisen, gut differenzierenden Klang mit ebenso sauber verständlichen Dialogen.



Fazit: Auch wenn mich der nur 84-minütige Mix aus Teenager-Drama und Science-Fiction-Film nicht vollende überzeugt hat, so war ich doch am Ende eher positiv überrascht. Im Gegensatz zu anderen Genrevertretern hinterlässt "Chronicle" zumindest phasen- und ansatzweise einen ambitionierteren Eindruck, auch wenn er sich zum Ende hin doch wieder den üblichen Klischees hingibt. "Chronicle" ist zwar unterm Strich nicht sonderlich originell, aber dennoch irgendwie erfrischend und unterhaltsam.
 
Testequipment:
Projektor: Sony VPL VW 60
Blu-ray: Philips BDP-9600 (Vers. 1.62)
Leinwand: DaVision Cadre light 240cm 16:9
Audio: Denon AVC-A 1 SE / Boxen: Jamo Two THX-D6 (7.1)
Raum: Vollständig dunkelblaues Heimkino (7x4 m)
nsprenger, 09.08.2012
 
Film:
3,5 von 5,0 
Bild:
4,0 von 5,0 
Ton:
4,0 von 5,0 
Ausstattung:
Keine Wertung
 
Kritik:
nsprenger hat noch keine Kritik geschrieben.
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