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The Warriors Gate
Blu-ray erhältlich ab dem 29.09.2017 in Deutschland Freigabe 12 (DE) Laufzeit ca. 105 Min.
zum Film
Cover
Bewertung
Film:
3,50 von 5,0
 
Medium:
4,25 von 5,0
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M.Kethler, 08.10.2017
 
Film:
3,5 von 5,0 
Bild:
4,0 von 5,0 
Ton:
4,5 von 5,0 
Ausstattung:
Keine Wertung
 
Kritik:
Film: Der französisch-chinesisch-kambodschanische Fantasy-Actionfilm "The Warriors Gate" gehört zu jenen Filmen, die nicht bei uns im Kino gelaufen sind. Nun erscheint der von Luc Besson produzierte Film jedoch hierzulande direkt auf Blu-ray und DVD. Inhaltlich geht es um einen amerikanischen Teenager, der durch ein altes Relikt ins alte China transportiert wird. Dort versucht er eine Prinzessin zu retten und sich mit Hilfe seiner Computer-Gaming-Fähigkeiten und eines Warriors gegen eine Horde Barbaren (angeführt von Dave Bautista) durchsetzen.

Obwohl der Film wohl eher für eine etwas jüngeres Publikum inszeniert ist, kommt man hier auch durchaus jenseits des Teenager-Alters mit einer gewissen Affinität zum Genre auf seine Kosten. Inhaltlich erinnert "The Warriors Gate" an eine Mischung aus dem amerikanischen Klassiker "Karate Kid" und chinesischen Martial-Arts-Filmen, angereichert mit Fantasy-Elementen. Das alles ist nicht sonderlich anspruchsvoll, aber immerhin recht temporeich und in gewisser Weise auch charmant. Dazu ist der Film mit einer ordentlichen Portion Selbstironie und etwas Humor ausgestattet. Dadurch das sich der Film selbst nie ernst nimmt, funktioniert er dann auch als locker-leichter Actionfilm ganz gut. Zum Charme des Films tragen auch die Darsteller bei. Gerade Dave Bautista würzt seine Rolle als Barbarenanführer mit viel Selbstironie. Neben dem "Guardians of the Galaxy" Darsteller ist aus dem Cast eigentlich nur noch Sienna Guillory ("Eragon", "Resident Evil", "High Rise") einem etwas breiterem Publikum bekannt.

Auch wenn nicht jeder Trick-Effekt State-of-the-Art ist, so macht der Film auch insgesamt in visueller Hinsicht einen guten Eindruck. Dazu tragen vor allem auch die gut choreographierten Kampfszenen bei. Den eigentümlichen Charme des Films machen auch die zumeist sympathischen Darsteller aus. Der Filmspaß ist in der Originalversion etwas höher als in der deutschen Version. Das Original bringt den Humor des Films besser herüber und irgendwie passt die deutsche Synchronstimme von Dave Bautista nicht so richtig zur Figur. Hier klingt das Original um Längen besser.

Bild: Die Blu-ray bietet eine insgesamt ansprechende Bildqualität. Das in der Regel klare Bild gefällt mit einer guten Bildschärfe . Die Darstellung von feinen Details und Texturen macht ebenfalls einen guten Eindruck. In einigen Szenen wirkt das Bild etwas zu hell und auch kontrastarm, vornehmlich in Innenraumszenen. Die Farben der bunten Kostüme kommen bei den Tageslichtszenen gut und lebendig zur Geltung, verlieren aber in dunkleren Szenen leicht an Strahlkraft. Auch der Schwarzwert könnte etwas kräftiger sein.

Ton: Die Blu-ray ist jeweils mit einer deutschen und einer englischen 5.1 DTS-HD MA Tonspur ausgestattet. In technischer Hinsicht nehmen sich die beiden Tonspuren nicht viel, die deutschsprachige Version ist aber etwas lauter, hier muss man fast eine Tick zurückdrehen. Wie weiter oben beschrieben macht das Original aber einen deutlich authentischeren Eindruck und bringt auch den Humor etwas besser herüber. Unabhängig davon hinterlässt das Original einen kraftvoll-dynamischen Eindruck, der in den Actionszenen jederzeit die entsprechende Präsenz aufweist. Auch der Subwoofer bekommt hier ausreichend Gelegenheiten, sich in Szene zu setzen. Auch hinsichtlich der Räumlichkeit überzeugt der Track. Zahlreiche Surroundeffekte und Umgebungsgeräusche machen den Klang zu einem weiträumigen Ereignis. Gerade die großen Kampfszenen mit jeder Menge Schwerterrasseln wissen hier zu gefallen. Die Dialoge sind jederzeit klar und bestens zu verstehen.

Fazit: Ein bisschen Karate Kind, reichlich Martial-Arts, angereichert mit dem alten China und Fantasy-Elementen. Das alles macht "The Warriors Gate" zu einem durchaus charmant-unterhaltsamen Genrespaß, insbesondere für jüngere Zuschauer. Aber auch ältere Jahrgänge mit Affinität zum Genre kommen hier aufgrund der schön choreographierten Action und der charmant-selbstironischen Inszenierung durchaus in locker-seichter Weise auf ihre Kosten. In inhaltlicher Hinsicht bewegt sich der Film jedoch auf dünnem Niveau.
 
Testequipment:
Projektor: JVC DLA X5000
TV: Sony KD-65XE9305
Blu-ray/UHD: Panasonic DMP-UB900 UHD / Sony UBP-X800
Leinwand: DaVision Cadre light 240cm 16:9
Audio: Denon AVC-A 1 SE / Boxen: Jamo Two THX-D6 (7.1)
Raum: Vollständig dunkelblaues Heimkino (7x4 m)
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